Saftfasten -Anleitung & Rezepte

Ich esse immer gern und viel, aber überwiegend gesund. Warum also interessierte ich mich für eine Saftkur!? Es ist wohl gerade trendy und überall winkten Angebote verschiedener Anbieter mit bunten Säften, die mich neugierig gemacht haben. Ich recherchierte das sich einige Saftfastenfans danach besser fühlten und einen Energiekick erlebten und vor allem ab da wieder bewusster mit der Ernährung umgingen. Das ganze kann man zeitlich individuell gestalten . Von einem Tag bis 1 Woche scheint der übliche Zeitraum. 3 Tage hielt ich für eine machbare Angelegenheit.
Nachdem ich die letzten Wochen durch Medikamente ein wenig träge wurde, etwas Wasser einlagerte und nun spontan in 14 Tagen im Bikini an Meer liegen soll… kam mir eine kleine Entschlackungskur ganz gelegen.

Ich recherchierte diverse kaufbaren  Kuren im Netz. Die Preise waren schon saftig 😜Aber nun gut…viel gutes kalt gepresstes Obst- und Gemüse  und dafür weniger Arbeit und Aufwand waren ein Argument und ich fand schnell 2 favorisierte Anbieter.

Letztendlich habe ich mich doch für eine selbst zusammen gestellte Kur entschieden,  aus einem ganz einfachen Grund…Die Säfte werden gekühlt geliefert und es war mir einfach nicht möglich zuhause zu sein in den Tagen vor den Ostertagen, die ich auswählte. Letztendlich lagen die Ausgaben für überwiegend Bio Obst & Gemüse bei ca. 65 Euro.

Mir war es wichtig an den 3 Tagen keine Pläne, Verabredungen oder Verpflichtungen zu haben, da ich zum einen die Säfte daheim frisch machen wollte und ich nicht einschätzen konnte, wie mein Körper reagiert.  Ohne Kaffee oder auch bei Zuckerentzug reagiere ich oft mit böser Migräne und Schwäche.

Nun gut. Ich wählte eine Kur aus dem Netz als Orientierung aus und wollte so auch die Säfte zusammenstellen.

Mein Ziel💕
Ich möchte etwas entwässern und durch die Hormone (Medikamente) wieder etwas regulieren.

Das Konzepzt 💕
Es wird 5 Säfte (350 ML) und 1 Mandelmilch täglich im Abstand von 2 Stunden geben. Ergänzt mit mindestens 2 Liter Wasser, Tee und Gemüsebrühe.  Datteln , Mandeln oder Banane sind notfalls mal erlaubt.  Zusätzlich zu den Säften wird täglich in Natron gebadet, da es entsäuernd wirkt.  2 Tage zuvor habe ich auf schwere Kost verzichtet . Am Tag vor Kurbeginn gab es nur noch Suppen und Bananenbrei. Es wird empfohlen eine Darmreinigung mit Glaubersalz durchzuführen, was ich auch tat. Aber leider gar nicht vertrug . Was aber vermutlich eher an meiner gesundheitlichen Vorgeschichte liegt . Nach der Kur sollte man sich langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen und am Folgetag mit Rohkost und Suppen starten.

Was wird benötigt💕
Entsafter ( ich habe einen ganz einfachen Entsafter von Tchibo, der bis Avocado alles entsaftet hat, aber sehr aufwendig zu reinigen ist). Ich werde mir ganz bald einen neuen Entsafter anschaffen.

– Shaker

Einkaufsliste für 3 Tage
– 1 Liter Bio Rote Bete Saft (oder Rote Beete)
– 3 Liter Bio Ananassaft (oder Ananas)
– 2 Kilo Bio Möhre
– 4 Bio Gurken
– 4 Kilo Bio Äpfel
– 2 große Stücke Ingwer
– 2 Selleriestange
– 3 Avocado
– 1 großer Beutel Spinat
– Minze
– 2 Netze Bio Zitronen
– 1 Liter Mandelmilch
–  6 Datteln
– Meersalz/Vanille

❤️❤️❤️ Die Säfte ❤️❤️❤️

Ananas Morningpush 💞
3 Äpfel
– 250 ML Ananassaft
– 1 Stück Ingwer
– 1/2 Gurke
– 1 Zitrone
– etwas Minze

Katrin Karotte💕
4 Äpfel
– 6 Möhren
– 1 Zitrone

Avo Catrine💕
330 ML Ananassaft
– 1 Hand voll Spinat
– 1 Zitrone
– 1 Avocado ( im Mixer beigefügt)

Red Betty💕
3 Äpfel
– 4 Möhren
– 280 ML Rote Beete Saft
– 1 Zitrone

Green Luise💕
4 Äpfel
-1 Gurke
-1/2 Selleriestange
– 1 große Hand voll Spinat
-1 Zitrone

Almondy Milky💕
330 ML Mandelmilch
– 2 Datteln
– 1 Prise Meersalz
– 1 Prise Vanille


Wie lief die Kur?💕
Am Mittwoch begann ich mittags mit leichter Kost und es gab Gemüse und Reis mit Tomatensoße und abends ein wenig süßen Couscous. Donnerstags habe ich zuhause gearbeitet und hab morgens und abends Bananenbrei gegessen, sowie mittags etwas Linsensuppe. Eigentlich wollte ich keine Darmreinigung vorab machen. Der Darm ist aufgrund einer Erkrankung meine absolute Schwachstelle und von diversen Untersuchungen habe ich vor solchen Mittellchen mittlerweile eine richtige Phobie. Aber da es helfen soll den Hunger zu unterdrücken und besser für die Entschlackung ist, nahm ich am frühen Nachmittag das Glaubersalz. Die Wirkung setzte wohl aufgrund meiner besonderen Anatomie erst in der folgenden Nacht ein und brachte schlimme Nebenwirkungen, wie extrem starke Migräne und Kreislaufprobleme mit sich. Es war so schlimm das ich beinahe den Notarzt gerufen hätte. Ich würde zukünftig auf eine Reinigung verzichten. Denke aber das ein gesunder Darm und Körper das packt. Ich hab das einfach unterschätzt und hätte das ärztlich checken sollen.  Am Freitag sollte es dann eigentlich morgens losgehen , aber ich war erst nachmittags körperlich in der Lage aufzustehen und habe dann nur die letzten 2 Säfte und die Milch getrunken. Samstag ging es mir leider immer noch nicht so gut. Ich fühlte mich sehr schwach und hatte immer noch starke Kopfschmerzen. Aus diesem Grund entschied ich mich die Kur abzubrechen und die Säfte lieber in meinen Alltag zu integrieren und erstmal wieder zu Kräften zu kommen. Ich habe die folgenden Tage täglich 3 Säfte getrunken.

Fazit💕
Durch die starken Nebenwirkungen ist mein Ziel etwas Wasser zu verlieren wahrscheinlich gelungen, auch wenn es anders geplant war. Die Säfte sind sehr lecker, aber mir ist dadurch bewusst geworden das ich Energie in Form von guten Proteinen und Kohlenhydrate brauche und mir bei einer solchen Kur die Kraft fehlt um mein Training zu absolvieren. Gelegentlich mal eine Mahlzeit mit den Säften ersetzen, oder mal einen Safttag einlegen werde ich aber fortan regelmäßig, wenn ich mal wieder das Gefühl habe ein Reset zu benötigen. Ich denke eine solche Kur kann gerade zum Einstieg in eine bessere Ernährung sinnvoll sein und ich würde es dementsprechend auch empfehlen. Nur von der Reinigung mit Glaubersalz würde ich abraten und da eine sanftere Methode empfehlen.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate  Links, die meine Arbeit auf dem Blog unterstützen.

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